Die
Wieseniris ist nicht wie der Name aussagt in Sibirien beheimatet, das
östlichste bekannte Verbreitungsgebiet ist der Baikalsee. Die
Stiftung Naturschutz Hamburg und die Loki Schmidt-Stiftung
haben diese attraktive Pflanze zur Blume des Jahres 2010 gekürt.
Feuchte Teichränder sind der ideale Standort für die Wieseniris. Sie
ist eine bartlose Iris und besitzt keine schwertförmigen Blätter. Diese
sind grundständig, schmal und oft überhängend. Die Blüten sind
endständig und bartlos, die Domblätter stehen sehr häufig aufrecht oder
schräg nach außen. Die Hängeblätter sind vom Schlund her hell
gezeichnet oder geadert. Isabelle ist
eine
Hybride, die 1988 durch Warburton eingeführt wurde. Sie hat chremweiße,
stark gewellte Blütenblätter und chremfarbene bis hellgelbe Griffel.
Die Kelchblätter sind kräftig gelb in der Mitte und werden nach außen
immer heller.